4 beliebte Poolheizungen im Vergleich

0

Ein Gartenpool gehört für viele Menschen zum Wohlfühlprogramm – wunderbar für all jene, die sich dieses Vergnügen zu Hause installieren können. Damit der Pool aber nicht nur an den heißesten Tagen des Jahres zum Einsatz kommt, ist eine Poolheizung angesagt; doch hier lohnt sich ein Vergleich der Systeme und deren Vor- und Nachteile, denn das Angebot ist groß. Im folgenden Poolheizung Vergleich sind die vier geläufigsten Arten von Poolheizungen aufgeführt.

Die verschiedenen Arten der Poolheizung

Poolheizung mit Wärmepumpe

Quelle: Amazon.de*

Mit einer Wärmepumpe wird die Energie der Erde genutzt, um das Wasser zu heizen. Die Erdwärme ist in den letzten Jahren in den Fokus der Öffentlichkeit getreten, wenn es um Heizungen für Gebäude aller Art geht. Doch auch als Poolheizung lässt sich eine Wärmepumpe nutzen. Betreibt man sie mit grünem Strom, arbeiten Wärmepumpen nahezu emissionsfrei. 

Empfehlenswert ist die Heizung mit Wärmepumpe für einen Sommerpool oder auch eine ganzjährige Nutzung. Die Anschaffung ist relativ teuer, die Betriebskosten liegen im Vergleich mit anderen Heizarten im Poolheizung Vergleich im oberen Mittelfeld.

Wärmetauscher, um den Pool zu heizen

Quelle: Amazon.de*

Der Wärmetauscher, ebenfalls als Heizung für Gebäude konzipiert, kann auch als Poolheizung eingesetzt werden. Zur Verfügung stehen Platten- und Röhrenwärmetauscher.

Der Wärmetauscher ist für einen Pool im Sommer geeignet, für einen ganzjährig Betriebenen eher weniger. Die Kosten beim Kauf liegen noch relativ günstig, jedoch ist der Wärmetauscher eher für einen kleinen Pool zu empfehlen. Die Betriebskosten liegen bei dieser sind recht hoch.

Elektrische Heizungen für den Pool

Quelle: Amazon.de*

Eine elektrische Poolheizung funktioniert ähnlich einem Durchlauferhitzer. Das Wasser wird an der Heizspirale entlang geführt und fließt erwärmt zurück in den Pool. Dabei wird gleich die Filteranlage angeschlossen.

Eine elektrische Poolheizung ist ebenfalls eher für den Sommerpool gedacht, da bei niedrigen Temperaturen im Winter die Betriebskosten in die Höhe schnellen. Für einen kleinen Pool, der nur im Sommer betrieben wird, ist diese Art jedoch zu empfehlen, wobei die Anschaffungskosten eher gering sind. Dafür liegen die Betriebskosten über allen anderen Varianten in diesem Poolheizung Vergleich.

Solarbetriebene Poolheizungen

Quelle: Amazon.de*

Eine solche Heizung für den Pool kann als Matte ausgelegt werden, wenn genügend Platz vorhanden ist oder als Kollektor aufgestellt werden. Es gibt verschiedene Arten, die allesamt eine gute Umweltbilanz aufweisen.

Die Kraft der Sonne zu nutzen ist für den Pool im Sommer empfehlenswert, für den Ganzjahrespool eher nicht. Die Anschaffungskosten sind erheblich, wobei dies durch die nicht vorhandenen Betriebskosten mehr als wett gemacht wird. Eine solarbetriebene Poolheizung in Form einer Poolabdeckung ist allerdings allein nicht ausreichend und kann als Ergänzung zu den anderen Heizungen eingesetzt werden.

Poolheizung Vergleich – Welche ist die Richtige für mich?

Alle genannten Arten der Poolheizung haben ihre Daseinsberechtigung und ihren Einsatzzweck. Wie geeignet die eine oder andere Variante ist, hängt von vielen Gegebenheiten ab, wie Größe des Pools, Standort im Außen-oder Innenbereich und ob er ganzjährig betrieben wird.

Worauf sollte man beim Kauf einer Poolheizung achten?

Die Entscheidung, welche Heizung oder Heizungskombination aus dem Poolheizung Vergleich gewählt wird, sollte erst fallen, wenn geklärt ist, welche Art von Pool man betreiben möchte. Soll das Schwimmbad ganzjährig zur Verfügung stehen oder nur im Sommer? Wie groß ist die Wasserfläche und wie der Rauminhalt? Legt der Käufer Wert auf geringe Anschaffungskosten oder/und geringe Betriebskosten?

Bei den Betriebskosten steht die Nutzung der Sonnenenergie an erster Stelle. Hier ist ein guter Ansatz zu finden für eine Poolheizung im Sommer, die sich in den nächsten Jahren sicher noch ausbauen lässt.

Schließlich sollte man sich erkundigen, ob es örtliche Vorschriften gibt. Denn einige Gemeinden verlangen, dass die Solarheizungen für den Pool in der Farbe zu den vorgeschriebenen Dachziegeln passen müssen. Deshalb gibt es in Ausnahmefällen auch rote Solarheizmatten.

Beim Kauf ist auf gute Qualität zu achten, was sich vor allem auch auf das verarbeitete Material bezieht, da dieses meist (vor allem bei Solar-und Elektroheizungen) der Sonne ausgesetzt ist und hier nicht zu schnell spröde werden soll. Schlechtes Material nimmt über kurz oder lang das Chlorwasser übel.

Beim Kauf achten sollte man außerdem darauf, dass alle Anschlüsse absperrbar sind. Bei der Solarheizung muss geprüft werden, ob die eventuell vorhandene Sandfilteranlage dafür gedacht ist, mit einer Solaranlage kombiniert zu werden.

Beim Kauf einer Wärmepumpenanlage sollten folgende Werte beachtet werden: bis 20 Kubikmeter Wasser ca. 6 KW Leistung, bis 40 Kubikmeter etwa 12 KW und darüber rund 18 KW.

Eine Besonderheit zum Schluss

Das Neueste im Poolheizung Vergleich ist eine Holzfeuerungsanlage, die natürlich nur im Freien aufgestellt werden darf. Das „Öfchen“ besteht aus Edelstahl und muss sich mit der Leistung ebenfalls nach dem Poolinhalt richten. Bei richtiger Größe schafft es diese Heizung, pro Stunde ca. anderthalb Grad aufzuheizen. Vorteil: geringe Betriebskosten und einfache Installation, Holz kann als nachwachsender Rohstoff als ökologisch wertvoll gelten, aber die Anschaffungskosten sind relativ hoch. Außerdem kann unter Umständen die Rauchentwicklung beim Betrieb stören.

Hier sollte sich in den nächsten Jahren in der Entwicklung sicher noch Einiges tun – ebenso wie bei den Solarheizungen. Insgesamt ist es jedoch lohnend, den Pool zumindest wenig aufzuheizen, um damit den Badespaß um einige Wochen im Jahr zu verlängern.

 

Leave A Reply