Professionelle Poolreinigung mit einem Poolroboter

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So entspannend und erholend ein eigener Pool auch ist – es macht Mühe, diesen zu pflegen und zu reinigen. Besonders das Entfernen von Belägen und Unreinheiten, die sich am Boden und den Wänden des Pools anhaften, ist mühselig und ohne professionelle Hilfsmittel nur bedingt möglich. Für viele Poolbesitzer macht es daher Sinn, wenn man sich einen Poolroboter zur Unterstützung der Pflegearbeiten anschafft. Wie ein Poolroboter funktioniert, welche Arten es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten, wird im folgenden Beitrag erklärt.

Warum ist ein Poolroboter sinnvoll?

poolroboter test

Poolroboter | Quelle: Amazon.de*

Poolroboter | Quelle: Amazon.de*Die Poolreiniger schrubben ähnlich einer mechanischen Bürste jedes Stück von Poolboden- und Wand, indem sie mittels eines integrierten Scanners systematisch den gesamten Pool abfahren.

Durch diverse Filtersysteme schafft es ein Pool Reinigungsroboter, dass die Filteranlage des Pools sowie die chemischen Zusätze im Wasser entlastet werden. Außerdem haben die Schwimmbadroboter den Vorteil, sehr sparsam im Verbrauch zu sein und daher wenig Energie zu verbrauchen, was dem ökologischen Anspruch des Besitzers entgegen kommt.

Natürlich ist es vom Typ und der Ausstattung des Poolroboters abhängig, welche Arbeiten ausgeführt werden können und wie die Handhabung ist. Beckengröße und Beckenform sollten eine Rolle spielen, wenn man sich mit der Anschaffung eines Poolroboters beschäftigt.

Wie funktioniert ein Poolroboter?

Ähnlich den immer üblicher werdenden Rasenrobotern, die den herkömmlichen Rasenmäher ersetzen oder ergänzen, ist der Poolroboter im Schwimmbad unterwegs und reinigt dort gründlich und von allein Boden, Wände und Wasserlinie. Doch wie kann er das leisten?

Der Poolroboter lässt sich mit einem Staubsauger vergleichen. Denn er nimmt an den Flächen des Pools den Schmutz auf, egal ob Blütenstaub, Sand oder Blätter, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Der Poolroboter kehrt sozusagen im Pool und saugt den gelösten Schmutz sofort ein. Diese Arbeit leistet er selbstständig, während der Besitzer sich der Erholung oder anderen Arbeiten widmen kann. Die Folge ist nicht nur ein sauberes Schwimmbad, sondern auch eine Pumpe, die weniger Arbeit hat.

Der Antrieb erfolgt über den gewöhnlichen elektrischen Stromanschluss. Einige Poolroboter nutzen auch zur Fortbewegung den Wasserdruck der Sandfilteranlage, die mittels eines Schwimmschlauchs mit dem Poolroboter verbunden ist. Für die Aufnahme des Schmutzes ist der Poolroboter mit Lamellen bzw. Bürsten ausgestattet. Diese bewegen sich und lockern damit den Schmutz, damit er eingesaugt werden kann.

Arten und Reinigungsbereiche

Der Poolroboter sollte vor allem dem vorhandenen Pool angepasst werden. Das betrifft hauptsächlich die Oberfläche, die gereinigt werden soll. So gibt es Modelle für Fliesen und Folien. Die besten Ergebnisse werden dabei nur auf dem entsprechenden Untergrund erzielt.

Eine weitere Unterscheidung der Poolroboter liegt in ihrer Reinigungsleistung. Denn ähnlich dem angesprochenen Rasenroboter sind diese Geräte ebenfalls für eine bestimmte Größe ausgelegt. Beim Schwimmbadroboter berechnet sich diese nach den Kubikmetern Wasser, die im Pool enthalten sind. Die Leistung wird somit angegeben in Kubikmeter pro Stunde, die das Gerät an Wasser filtert.

Die prinzipielle Entscheidung jedoch muss fallen zwischen einem Pool Reinigungsroboter, der „nur“ den Boden reinigt, und einem, der auch die Wände saubermacht, indem er an diesen hochfährt und seine Arbeit verrichtet. Auch in zahlreichen Poolroboter Tests werden die folgenden Merkmale bei den Reinigungsbereichen unterschieden:

  • Poolboden

Der Boden wird von jedem Poolroboter gereinigt und das wird wohl auch bei jedem Schwimmbadbesitzer das Wichtigste sein. Denn hier sammeln sich alle Verunreinigungen, die ins Wasser fallen, ganz automatisch. Sei es ein Pflanzenteil, ein Insekt oder gewöhnlicher Schmutz, der unterwegs ist.

  • Poolwände

Höherwertige Geräte können auch die Poolwände säubern, da sie an diesen „emporklettern“. Das ist natürlich eine Frage des Preises, da diese Reiniger erheblich mehr Technik brauchen. Ob solch ein Wandreiniger benötigt wird, kann man mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten. An den Wänden setzt sich erheblich weniger ab als auf dem Boden. Allerdings kann ein solcher Roboter mit Wandfunktion auch die Wasserlinie reinigen.

  • Wasserlinie

Die Wasserlinie dürfte die einzige Zone der Wände sein, die einer Reinigung bedarf. Hier kann man allerdings beim Baden einfach mal mit Schwamm oder Bürste entlangfahren. Kauft man einen Poolreiniger mit Wandfunktion, reinigt dieser zwar auch die Wasserlinie, aber ob hier die Leistung immer ausreichend ist, darf angezweifelt werden.

Wie oft sollte man den Schwimmbadreiniger anwenden?

Wie oft man den Reiniger zu Wasser lässt, ist eine Frage des persönlichen Empfindens. Ist eine Schlechtwetterperiode, und der Pool wird gar nicht genutzt, reicht sicher ein- bis zweimal die Woche. Ist aber Sommerwetter und der Pool wird täglich zum Schwimmen genutzt, sollte man ihn ruhig täglich seinen Dienst verrichten lassen. Eventuell sind starke Verschmutzungen sichtbar – dann lässt man ihn auch ein zweites Mal am Tag laufen. Hat er eine Fernbedienung, kann er dann direkt zu den schmutzigen Stellen gelotst werden, und muss ich nicht das ganze Programm absolvieren.

Poolroboter Test: Welcher Poolreiniger ist gut?

Es gibt einige Hersteller, die in zahlreichen Poolroboter Tests als Klassenprimus gelten. Das sind

  • Dolphin
  • Hayward
  • Zodiac
  • Aquabot
  • und Dirt Devil.

Als beste Geräte in einem der zahlreich durchgeführten Poolroboter Tests diverser Verbraucherportale werden meist die Modelle von Dolphin gewertet. Dies ist eine Marke von Maytronics, die einstmals die Roboter für den Heimgebrauch erdachten. Sie bringen Poolroboter unter dem Markennamen oder dem Firmennamen heraus. Herausragend hier ist die vollautomatische Anwendung. Auch der technologische Entwicklungsstand ist lobenswert. Natürlich sind auch die Geräte der anderen Anbieter zu empfehlen und für den Gebrauch durchaus gut geeignet.

Poolroboter kaufen: Was beachten?

Schwimmbadreiniger

Poolroboter | Quelle: Amazon.de*

Zu beachten gibt es natürlich die genannten Kriterien wie die Größe des Pools und hauptsächlich die Wassermenge. Dann muss überlegt sein, welche Arbeiten der Reiniger erledigen soll, zum Beispiel Wand-und Bodensauger oder nur Bodenreiniger.

Weiterhin sollte man sich ruhig die Kundenresonanz im Netz anschauen. Nicht alles kann man glauben, was hier geschrieben steht. Aber ein Trend ist meist aus einer Vielzahl von Bewertungen herauszulesen.

Natürlich stellt auch der Preis ein Kaufkriterium dar bzw. das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer ein bestimmtes Gerät im Auge hat, sollte die Preise bei verschiedenen Anbietern vergleichen. Meist liegen diese online unter denen im Fachgeschäft, wobei man auch immer an die Versandkosten denken sollte.

Auch wenn es etwas teurer wird als geplant – achten sollte man beim Kauf auf den richtigen Poolroboter, also einen, der von allen Kriterien her zum eigenen Pool passt. Nur dann hat man Freude daran und kann sich entspannt zurücklehnen, während das Gerät arbeitet.

Die Kosten belaufen sich auf mehrere hundert oder auch mehrere tausend Euro – ganz nach Wunsch der Ausstattung. Einsteigermodelle sind ab ca. 300 Euro erhältlich, während es nach oben fast keine Grenzen gesetzt sind. Viele hochwertige Geräte bewegen sich im Bereich von 2.000 bis 3.000 Euro. Um sich einen Überblick der unterschiedlichsten Geräte zu machen, ist es ratsam, sich die Ergebnisse aus einem seriösen Poolroboter Test anzuschauen.

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