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Sand im Pool entfernen in wenigen Schritten

by Redaktion
Sand im Pool

Die eigene Wohlfühloase auf dem Grundstück in Form eines Gartenpools – das ist für viele Menschen in den letzten Jahren Wirklichkeit geworden. Da nimmt man gern in Kauf, dass auch einige Pflegemaßnahmen nötig sind, die Zeit und teilweise auch finanzielle Mittel nötig machen. Ein Problem, welches viele Poolbesitzer haben, ist Sand im Pool. Doch das muss kein großes Problem sein, wie wir in folgendem Artikel zeigen wollen. Auch wenn sich dies nicht ganz vermeiden lässt, so kann der Sand doch schnell und einfach entfernt werden.

Warum habe ich Sand im Pool?

Der Sand im Pool, den viele Betreiber eines eigenen Schwimmbades wahrnehmen, ist nicht (nur) Sand, der eventuell neben dem Pool aufgeschüttet wurde und dann mit den Füßen in das Wasser getragen wird. Vielmehr handelt es sich um Filtermaterial, welches aus verschiedenen Gründen in den Pool gespült wird.

Natürlich betrifft das nur Diejenigen, die eine Sandfilteranlage betreiben. Wer keine Sandfilteranlage hat, und dennoch das Gefühl, dass sich Sand im Pool ablagert, hat wahrscheinlich mit der sogenannten gelben Senfalge zu tun, die wie die grüne Alge auch bekämpft werden muss. Um was es sich handelt erkennen Sie, wenn Sie mit einer Bürste über die Stelle schrubben. Bildet sich eine Wolke, handelt es sich um Senfalgen, andernfalls tatsächlich um Sand.

Sand im Pool durch Filteranlage: Ursachen

Haben Sie wirklich Sand im Pool, gibt es dafür verschiedene Ursachen, die aber alle behoben werden können, sind sie erst einmal erkannt.

Falsche Sand-Körnung
Eine mögliche Ursache ist der falsche Filtersand. Befindet sich Sand im Pool, kann das daran liegen, dass nicht der Sand gekauft wurde, für den der Filter ausgelegt ist. Dabei kommt es darauf an, dass genau die richtige Körnung verwendet wird. Feinkörniger Sand kann durch Öffnungen austreten, wenn der Filter für gröberen Sand gedacht war.
Zu viel Sand im Filterbehälter
Auch zu viel Filtersand in der Anlage kann dazu führen, dass sich Sand im Pool befindet. Denn beim Rückspülen wird Sand aufgewirbelt, der ins Standrohr gerät, wenn sich zu viel davon in der Anlage befindet.
Nach dem Rückspülen nicht nachgespült
Eine mögliche Ursache ist auch das Vergessen des Nachspülens. Dieses ist wichtig, um Schmutz aus dem Filtersand zu spülen. Das Rückspülen verursacht ein Aufwirbeln des Sandes. Nach dem Rückspülen muss daher eine sogenannte Nachspülung erfolgen, damit sich der Sand wieder absetzen kann.
Lamellen gerissen
Eine Ursache kann eine gerissene Lamelle sein. Eine solche Beschädigung, die sich im Inneren der Sandfilteranlage befinden kann, tritt besonders bei älteren Filteranlagen auf. Die Röhrchen, die sich dort befinden, sind irgendwann so spröde, dass sie brechen können. Dies kann repariert werden, wofür aber die gesamte Sandfilteranlage zerlegt werden muss. Denn dann kann das betroffene Teil ausfindig gemacht, repariert bzw. ausgetauscht werden, und der Filter wird wieder zusammengebaut.

So entfernen Sie den Sand aus dem Pool

Mit den beiden folgenden Maßnahmen können Sie recht wirksam den Sand aus dem Pool entfernen.

a) Boden absaugen

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Hat sich zu viel störender Sand im Pool angesammelt, kann man zu Gegenmaßnahmen greifen. Beispielsweise können Sie mit einem Poolsauger den Boden absaugen und das Ventil der Anlage auf „Entleeren“ stellen. Dann wird der Sand nicht in die Filteranlage zurückgeleitet, sondern entsorgt. Das kann allerdings teuer werden, wenn es öfter gemacht wird. Alternativ kann man auch einen Poolreiniger Roboter einsetzen.

b) Skimmernetz verwenden

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Eine andere Maßnahme ist das Verdecken des Skimmers mit einem sogenannten Skimmernetz. Hier wird über den Skimmerkorb ein Netz oder auch ein Tuch gedeckt, sodass der Sand aufgefangen wird, bevor er zum Filter kommt. Das geht einfach und es geht kein Sand verloren.

Welche Sandkörnung ist die Richtige für meine Filteranlage?

Wie schon erwähnt, kann die falsche Sandkörnung die Ursache für Sand im Pool sein. Um dies zu vermeiden, sollten Sie sich genau damit beschäftigen, welche Sandkörnung die richtige für den vorliegenden Sandfilter ist.

Auf der Verpackung der Filteranlage ist eine Körnergröße von – bis angegeben, die dafür gekauft werden sollte. Ist dies nicht der Fall oder Sie haben die Packung nicht mehr, können Sie beim Hersteller anfragen.

Prinzipiell ist das beste Ergebnis dann zu erzielen, wenn der Sand feinkörnig ist. Da er aber bei zu feiner Körnung eventuell mit herausgespült wird, hat sich eine Größe von etwa 0,25 mm als gut etabliert. Ideal ist es, wenn die Anlage so arbeiten kann, dass verschiedene Schichten mit unterschiedlichen Körnungen genutzt werden.

Dabei beginnt der Vorgang mit einer groben Körnung von etwa 3-4 mm, es folgt eine mittlere Schicht von etwa 2-3 mm und dann erst der feine Sand mit etwa 0,4 bis 2 mm.

Sandfilteranlage: Wie viel Sand einfüllen?

Sand im Pool

Wie viel Sand eingefüllt werden sollte, finden Sie ebenfalls in der Beschreibung der Anlage. Denn die Menge richtet sich danach, für welche Leistung die Pumpe ausgelegt ist. Als grober Anhaltspunkt kann dies dienen:

Sandfilteranlage mit einer Leistung von 4 Kubikmeter/Stunde etwa 12 Kilogramm

Bei 6 m³/h = 22-23 Kilogramm

Bei 8 m³/h = 35-36 Kilogramm und

Bei 10 m³/h = 55 Kilogramm.

Sand im Pool trotz Filterbälle

Sand im Pool kann auch auftreten, wenn statt Filtersand Filterbälle benutzt werden. Dabei handelt es sich dann aber entweder um die Reste des Filtersandes, wenn auf Filterbälle umgestellt worden ist, oder aber um die oben beschriebenen Algen, die wie Sand aussehen.

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Fazit: Sand im Pool

Der Sand im Pool kann also verschiedene Ursachen haben. Sie haben in unserem Artikel verschiedene Lösungen gefunden, wie das Problem angegangen werden kann. Damit sollte innerhalb kürzester Zeit der Pool wieder klar sein. Ziehen Sie immer in Erwägung, dass es sich gar nicht im Sand handelt, sondern um die gelben Algen, die sich häufig im Wasser tummeln, und die ebenfalls bekämpft werden können.

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